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Gebrauchsanweisung für Griechenland (ISBN: 9783...
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Reiseführer Länder und Regionen / Piper / Land & Region Griechenland / Taschenbuch

Anbieter: idealo
Stand: 06.08.2020
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Hyperion, oder, Der Eremit in Griechenland
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Gebraucht - Sehr gut SG - Ungelesenes Mängelexemplar; gestempelt, mit leichten LagerspurenHyperion, oder, Der Eremit in Griechenland Zustand: Gebraucht - Sehr gut Einbandart: Taschenbuch Isbn-13: 9783750141094 Verlag: Inktank PublishingAuthor: Karl

Anbieter: Rakuten
Stand: 06.08.2020
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Von Wien nach Kalavryta
49,00 € *
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Erschienen im Jahr 2002 Letzte ISBN: 978-3-941336-10-0 Was in Griechenland während des 2. Weltkrieges geschah, ist in Deutschland und Österreich bislang kaum bekannt. In dem hier vorgelegten Werk wird erstmals der Weg der 717. Infanterie-Division bzw. 117. Jäger-Division von ihrer Aufstellung 1941 bis zu ihrem Ende 1945 verfolgt und dabei in den gesamten Kriegsverlauf auf der Peloponnes eingebunden; eingehend behandelt wird auch die Rolle der Briten, Italiener, der Partisanenverbände und der sog. Sicherheitsbataillone. Zentrales Thema der umfangreichen Recherchen auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Dokumente aus etwa zwanzig Archiven, der Auswertung von Ermittlungsverfahren und Prozeßakten, persönlichen Aufzeichnungen,Tagebüchern und über 50 Interviews mit Zeitzeugen sind die "Sühnemaßnahmen" und das damit verbundene Massaker an Zivilisten im Rahmen des "Unternehmen Kalawrita". Von diesem wohl größten Kriegsverbrechen, welches von der Wehrmacht außerhalb des slawischen Raumes im 2. Weltkrieg begangen wurde, zeichnet der Autor ein erschreckendes Bild. Er rekonstruiert minutiös die historischen Vorgänge, zeichnet die Lebensläufe der damaligen Täter und Opfer genauestens nach, entlarvt Legenden und korrigiert Daten und Zahlen, wobei er sich besonders darum bemüht hat, die tatsächliche Anzahl der Opfer zu belegen. Die Darstellung schließt den Nürnberger Südostgeneralsprozeß und das Versagen der deutschen Nachkriegsjustiz gegenüber den Verantwortlichen ebenso ein wie die aktuelle Diskussion um Kriegsentschädigung. Der reich bebilderte Band enthält ca. 240 größtenteils unpublizierte Photos und Dokumente. H.F. Meyer (*1940) hat sich mehrfach intensiv mit der Geschichte der deutschen Besatzung in Griechenland auseinandergesetzt, neben mehreren Studien in der Zeitschrift THETIS stammen aus seiner Feder die Monographien Vermißt in Griechenland (1992) und Kommeno. Erzählende Rekonstruktion eines Wehrmachtsverbrechens in Griechenland (Köln: Romiosini, 1999). Bundespräsident Rau in einem Brief vom 27. April 2003 an den Verfasser: "Ich finde es beeindruckend, mit welcher Sorgfalt Sie die Ereignisse im Umfeld des Massakers von Kalavryta und das Verbrechen in Kalavryta vom 13. Dezember 1943 recherchiert haben. Ihre detaillierte Dokumentation über die damaligen Geschehnisse trägt auch dazu bei, dem Lesepublikum, Studenten und anderen Interessierten, die Möglichkeit zu eröffnen, sich auf der Grundlage von möglichst umfassenden Fakten mit den damaligen Geschehnissen und Verbrechen auseinander zu setzen. Das ist auch deshalb ganz besonders verdienstvoll, weil Zeitzeugen und Hinterbliebene nicht für unbegrenzte Zeit durch ihr Zeugnis die Erinnerung an die Ereignisse von damals wach halten können. Die Kenntnis der Vergangenheit ist aber wichtig, um die Zukunft zu gestalten. Ich denke, dass Ihr Buch daher auch einen Beitrag für die weitere Entwicklung der deutsch-griechischen Beziehungen leisten kann.

Anbieter: buecher
Stand: 06.08.2020
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Von Wien nach Kalavryta
50,40 € *
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Erschienen im Jahr 2002 Letzte ISBN: 978-3-941336-10-0 Was in Griechenland während des 2. Weltkrieges geschah, ist in Deutschland und Österreich bislang kaum bekannt. In dem hier vorgelegten Werk wird erstmals der Weg der 717. Infanterie-Division bzw. 117. Jäger-Division von ihrer Aufstellung 1941 bis zu ihrem Ende 1945 verfolgt und dabei in den gesamten Kriegsverlauf auf der Peloponnes eingebunden; eingehend behandelt wird auch die Rolle der Briten, Italiener, der Partisanenverbände und der sog. Sicherheitsbataillone. Zentrales Thema der umfangreichen Recherchen auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Dokumente aus etwa zwanzig Archiven, der Auswertung von Ermittlungsverfahren und Prozeßakten, persönlichen Aufzeichnungen,Tagebüchern und über 50 Interviews mit Zeitzeugen sind die "Sühnemaßnahmen" und das damit verbundene Massaker an Zivilisten im Rahmen des "Unternehmen Kalawrita". Von diesem wohl größten Kriegsverbrechen, welches von der Wehrmacht außerhalb des slawischen Raumes im 2. Weltkrieg begangen wurde, zeichnet der Autor ein erschreckendes Bild. Er rekonstruiert minutiös die historischen Vorgänge, zeichnet die Lebensläufe der damaligen Täter und Opfer genauestens nach, entlarvt Legenden und korrigiert Daten und Zahlen, wobei er sich besonders darum bemüht hat, die tatsächliche Anzahl der Opfer zu belegen. Die Darstellung schließt den Nürnberger Südostgeneralsprozeß und das Versagen der deutschen Nachkriegsjustiz gegenüber den Verantwortlichen ebenso ein wie die aktuelle Diskussion um Kriegsentschädigung. Der reich bebilderte Band enthält ca. 240 größtenteils unpublizierte Photos und Dokumente. H.F. Meyer (*1940) hat sich mehrfach intensiv mit der Geschichte der deutschen Besatzung in Griechenland auseinandergesetzt, neben mehreren Studien in der Zeitschrift THETIS stammen aus seiner Feder die Monographien Vermißt in Griechenland (1992) und Kommeno. Erzählende Rekonstruktion eines Wehrmachtsverbrechens in Griechenland (Köln: Romiosini, 1999). Bundespräsident Rau in einem Brief vom 27. April 2003 an den Verfasser: "Ich finde es beeindruckend, mit welcher Sorgfalt Sie die Ereignisse im Umfeld des Massakers von Kalavryta und das Verbrechen in Kalavryta vom 13. Dezember 1943 recherchiert haben. Ihre detaillierte Dokumentation über die damaligen Geschehnisse trägt auch dazu bei, dem Lesepublikum, Studenten und anderen Interessierten, die Möglichkeit zu eröffnen, sich auf der Grundlage von möglichst umfassenden Fakten mit den damaligen Geschehnissen und Verbrechen auseinander zu setzen. Das ist auch deshalb ganz besonders verdienstvoll, weil Zeitzeugen und Hinterbliebene nicht für unbegrenzte Zeit durch ihr Zeugnis die Erinnerung an die Ereignisse von damals wach halten können. Die Kenntnis der Vergangenheit ist aber wichtig, um die Zukunft zu gestalten. Ich denke, dass Ihr Buch daher auch einen Beitrag für die weitere Entwicklung der deutsch-griechischen Beziehungen leisten kann.

Anbieter: buecher
Stand: 06.08.2020
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Eherecht in Europa
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Die Neuauflage des bewährten Handbuchs "Eherecht in Europa" bietet Ihnen auf die anwaltliche und notarielle Tätigkeit bezogene, übersichtliche Länderberichte zum Eherecht in den für die Praxis wichtigsten europäischen Staaten. Der Schwerpunkt liegt auf den Ehewirkungen und Scheidungsfolgen, einschließlich der vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sowie Hinweisen auf die nichteheliche Lebensgemeinschaft, die Adoption und die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Die Autoren stellen das materielle Recht einschließlich der praktisch bedeutsamen Aspekte des Verfahrensrechts, des IPR und des internationalen Verfahrensrechts dar. Neu aufgenommen in die 3. Auflage wurde ein eigenes Kapitel zur Europäischen Menschenrechtskonvention und die Europäische Grundrechtecharta in familienrechtlichen Angelegenheiten. Durch die kompakte und situationsbezogene Darstellung bietet das Handbuch schnellen Zugriff auf 30 Länderberichte von Belgien bis zur Ukraine. Neu hinzugekommen ist der Länderbericht Bulgarien. Die Bezüge zum IPR sind umfassend berücksichtigt, hierzu enthält das Buch einen einleitenden Teil mit einer Einführung in das internationale Eherecht. Einzigartig ist die systematische Darstellung des aktuellen Bestands an europäischen Normen zum internationalen Eherecht. Die Autoren sind allesamt ausgewiesene Spezialisten für das Familienrecht in ihrem Berichtsstaat. Folgende Länderberichte sind dargestellt: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien: England und Wales, Großbritannien: Schottland, Italien, Katalonien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine. Lizenzausgabe des gleichnamigen Titels aus dem zerb verlag. (ISBN 978-3-95661-062-2)

Anbieter: Dodax
Stand: 06.08.2020
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ISBN GEO Epoche KOLLEKTION 08/2017 - Das antike...
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Das antike Griechenland Alexander der Große Die letzte Pharaonin Phryne die mächtigste und begehrteste unter den Hetären Athens Spartaner ein Leben für den Krieg Athenische Demokratie und persische Despotie Revolution des antiken Theaters Hippokrates medizinische Schriften die er gar nicht alle selber verfasst hat Archäologie Der Philosoph Plato Der erste Wissenschaftler Aristoteles Der Zorn der Götter Olympia

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Stand: 06.08.2020
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Eherecht in Europa
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Die Neuauflage des bewährten Handbuchs „Eherecht in Europa" bietet Ihnen auf die anwaltliche und notarielle Tätigkeit bezogene, übersichtliche Länderberichte zum Eherecht in den für die Praxis wichtigsten europäischen Staaten. Der Schwerpunkt liegt auf den Ehewirkungen und Scheidungsfolgen, einschließlich der vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sowie Hinweisen auf die nichteheliche Lebensgemeinschaft, die Adoption und die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Die Autoren stellen das materielle Recht einschließlich der praktisch bedeutsamen Aspekte des Verfahrens-rechts, des IPR und des internationalen Verfahrensrechts dar. Neu aufgenommen in die 3. Auflage wurde ein eigenes Kapitel zur Europäischen Menschenrechtskonvention und die Europäische Grundrechtecharta in familienrechtlichen Angelegenheiten. Durch die kompakte und situationsbezogene Darstellung bietet das Handbuch schnellen Zugriff auf 30 Länderberichte von Belgien bis Ungarn. Neu hinzugekommen ist der Länderbericht Bulgarien. Die Bezüge zum IPR sind umfassend berücksichtigt, hierzu enthält das Buch einen einleitenden Teil mit einer Einführung in das internatio-nale Eherecht. Einzigartig ist die systematische Darstellung des aktuellen Bestands an europäischen Normen zum internationalen Eherecht. Die Autoren sind allesamt ausgewiesene Spezialisten für das Familienrecht in ihrem Berichtsstaat. Folgende Länderberichte sind dargestellt: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien: England und Wales, Großbritannien: Schottland, Italien, Katalonien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine. Lizenzausgabe des gleichnamigen Titels aus dem zerb verlag. (ISBN 978-3-95661-062-2)

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Stand: 06.08.2020
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Die slawophonen Griechen Makedoniens
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Erschienen im Jahr 2006letzte ISBN: 978-3-941336-29-2Die Untersuchung gliedert die politische Geschichte der slawophonen Einwohnerschaft in der griechischen Provinz Makedonien in einen aktuellen und in einen historischen Teil. Der aktuelle Teil hat zwei Schwerpunkte. Er analysiert zum einen die Ergebnisse einer Feldforschungsreise durch Makedonien und untersucht zum anderen die politische Standortbestimmung einer dort agierenden makedonischen Nationalbewegung. Auf diese Weise wird der Verbreitungsgrad eines makedonischen Nationalbewusstseins festgestellt und ein vorhandener Gegensatz mit der griechischen Mehrheitsgesellschaft auf seine Intensität hin untersucht.Der historische Teil informiert zunächst über die Gesellschaftsstruktur des Osmanischen Reiches im 19. Jahrhundert, da sich erstmals in diesem Milieu eine slawische Emanzipationsbewegung organisierte. Sie sammelte sich unter bulgarischen Vorzeichen und argumentierte sowohl gegen die griechisch-orthodoxe Kirchenhierarchie als auch gegen die osmanische Staatsmacht. Die dadurch in Gang gesetzten Handlungsabläufe ließen die europäischen Großmächte aktiv werden. Diese begannen, das politische Schicksal Makedoniens mitzubestimmen. Letztlich konnten sie jedoch nicht verhindern, dass revolutionäre Vereinigungen pro-bulgarischer und pro-griechischer Provenienz Makedonien zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einen Bürgerkrieg führten.Der weitere Fokus richtet sich auf die regionale südosteuropäische Politik, da die hier vertretenen Mächte bei der Zukunftsgestaltung Makedoniens aktiv mitmischten. Im Zuge zweier Balkankriege, des Ersten Weltkrieges sowie eines Griechisch-Türkischen Krieges verschoben sich nicht nur Grenzen sondern veränderten Flüchtlingsströme nachhaltig das ethnographische Gesicht Makedoniens. Als Ergebnis erhielt Griechenland einen Großteil dieser Region, welche auch zur neuen Heimat zahlreicher griechischer Vertriebener aus der Türkei wurde. Ihre Ansiedlung kam einer breit angelegten Hellenisierungskampagne gleich, deren moralische Kehrseite besonders während der Metaxas-Diktatur der Unterdrückung einer vorhandenen südslawischen Identität entsprach. In dem Maße in dem die politische Rechte Griechenlands bemüht war, die slawophonen Makedonier zu hellenisieren, in dem Maße war die Kommunistische Internationale daran interessiert, diese Bevölkerungsgruppe als Klientel für eigene politische Strategien zu gewinnen.Konflikte waren vorprogrammiert, welche während des Zweiten Weltkrieges und des anschließenden Griechischen Bürgerkrieges blutig ausgefochten wurden. Zunächst sahen sich die slawophonen Einwohner von bulgarischen und italienischen Besatzungsbehörden umworben, um schließlich auch für die politisch links stehende griechische Widerstandsbewegung als Machtfaktor gegen die Besatzungsmächte interpretiert zu werden. Im benachbarten Jugoslawien förderten die politischen Entscheidungsträger derweilen ein makedonisches Nationalbewusstsein, welches zusätzlich die slawophonen Makedonier Griechenlands beeinflusste. Die hierunter subsumierten Kräfte konnten sich politisch jedoch nicht durchsetzen und mussten ihre angestammte Heimat gegen Ende des Griechischen Bürgerkrieges verlassen. Zurück blieben jene slawophonen Einwohner, die sich pro-griechisch zeigten oder denen es gelang, ihre politische Neutralität glaubhaft zu machen. Insofern wurde es in den folgenden Dekaden still um die slawophone Einwohnerschaft Griechenlands. Erst die Gründung einer makedonischen Partei zu Beginn der neunziger Jahre unterstrich, dass es diese Bevölkerungsgruppe überhaupt noch gab.

Anbieter: Dodax
Stand: 06.08.2020
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Städte und Landschaften in Griechenland zur Zei...
49,00 € *
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Erschienen im Jahr 2008Letzte ISBN: 978-3-938646-18-6Die Gründungsgeschichte der neuen Stadt Athen im 19. Jh. war im Laufe der letzten dreißig Jahre Gegenstand des erneuten Interesses der stadtbaugeschichtlichen Forschung. Staufferts Aufsatz "Die Anlage von Athen und der jetzige Zustand der Baukunst in Griechenland" von 1844, in diesem Zusammenhang einer der wesentlichen Quellentexte, wird in der vorliegenden Arbeit zum ersten Mal wiederveröffentlicht und ausführlich kommentiert.Friedrich Stauffert ist durch seine zehnjährige Tätigkeit (1833-1843) in griechischen Diensten bekannt, über seine Herkunft und seine Ausbildung vor seiner Ankunft in Griechenland wissen wir dagegen nichts Näheres. In den Regierungsakten in Athen wird er als "Geometer" bezeichnet, er selbst nannte sich "Stadtarchitekt", was in Hinsicht auf seine Funktion stimmt. Seit 1835 hatte er für insgesamt acht Jahre das Amt des "Stadtarchitekten" in Athen inne. Nach einem tatkräftigen Einsatz zur Ausführung der Stadtplanung von Sparta 1834 wurde er trotz fehlender akademischer Ausbildung praktisch als Architekt mit den Aufgaben eines Stadtbaurates für die Hauptstadt betraut. Stauffert selbst gibt beredtes Zeugnis von seinen beschwerlichen und komplizierten Bemühungen (1835-1843) für die Einhaltung der vorgesehenen Baulinien, den Schutz des Umfeldes der in der Altstadt zerstreuten Altertümer, die Absteckung der geplanten neuen Plätze usw. und kritisiert die Willkürlichkeit der staatlichen Eingriffe als auch die Korruptheit des Gemeinderates sowie den mangelnden Bürgersinn der Einwohner. Immerhin erarbeitete er die erste genaue Bestandsaufnahme der neuen Stadt Athen von 1836, ein Dokument von hoher zeichnerischer Qualität und praktischem Nutzen. Daneben kam er auch zur Planung und Ausführung zweier wichtiger Kommunalbauten Athens, des Civil-Hospitals und der ersten Grundschule Athens. Stauffert muß während seiner Griechenlandjahre das Land auch aus eigener Initiative bereist haben. Mehrere Bemerkungen über Provinzstädte und antike Orte sowie sein Beitrag über "die mittelalterlichen Kirchen byzantinischen Stils in Griechenland" zeigen, daß er – wie übrigens die meisten ins Land übersiedelten Deutschen zu jener Zeit – ein allgemeines Interesse für das Land entwickelt hatte. Als nach der unblutigen Revolution von 1843 alle Ausländer aus dem öffentlichen Dienst suspendiert wurden, kam Stauffert nach Wien, wo er für mehrere Jahre Redakteur der angesehenen Fachzeitschrift "Allgemeine Bauzeitung" war. Schon im nächsten Jahre 1844 veröffentlicht er in diesem Blatt in fünf Folgen seinen Bericht über "Die Anlage von Athen und der jetzige Zustand der Baukunst in Griechenland", später folgten noch andere Beiträge über Griechenland. Über die weitere Tätigkeit Staufferts konnten keine konkreten Hinweise gewonnen werden, um 1860 soll er in der Umgebung Wiens gestorben sei.Staufferts Bericht ist der erste und einzigartige Versuch einer Gesamtschau der städtebaulichen Entwicklung im neuentstandenen Griechenlands. Er versucht, eine Bilanz der eigenen Erfahrungen in der Ausübung eines öffentlichen Bauamtes zu ziehen und auch allgemeine Informationen sowohl über die neuzeitlichen wie auch über die antiken Städte Griechenlands einem interessierten breiteren Publikum in Zentraleuropa zu bieten. Die Einmaligkeit des Textes liegt darin, daß kein anderer spezifischer Bericht über das Bauen im neuen Griechenland im Laufe des 19. Jh. überhaupt erschienen ist. Zwar sind am Ende des Jahrhunderts umfangreiche Gesamtdarstellungen der institutionellen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Griechenlands veröffentlicht worden, in keinem dieser Werke wurde jedoch dem Wohnungsbau und der Stadtplanung ein besonderes Kapitel gewidmet. Die "Bemerkungen" nehmen je nach behandeltem Gegenstand einen unterschiedlichen Charakter an, sind aber immer von besonderem dokumentarischen Wert: Der erste Abschnitt, eine höchst eigenwillige Beurteilung der Athener Stadtplanung sowie Einsicht in die verworrenen Hintergründe ihrer Ausführung, hat den Charakter eines persönlichen Bekenntnisses und bietet zur gleichen Zeit ein seltenes Zeitdokument über die fragwürdigen Planungsvorgänge aus der Feder eines direkt Beteiligten. Es folgt eine einmalige Schilderung der technischen Baugepflogenheiten bei der Ausführung der Athener Bürgerhäuser im Laufe des ersten Jahrzehnts der Regierungszeit König Ottos, die uns die bautechnische Beschreibung des neu eingeführten klassizistischen Häuserbaus in Griechenland zutreffend und präzise liefert. Dann entwirft der Autor eine Beschreibung des damaligen Territoriums Griechenlands in Form einer Periegese durch die wichtigsten bewohnten Orte und antiken Ruinenstätten führt, teils nach eigener Besichtigung, teils durch eine Übernahme von Informationen antiker oder neuzeitlicher Schriftsteller. Es folgt eine lebhafte und farbenreiche Beschreibung der wichtigsten Straßenverbindungen und Brücken des Landes. Abschließend wird ein Bild der architektonische n Einrichtungen im Lande entworfen, der Ausbildung für Baufachleute, Organisation des Bauwesens und Denkmalpflege. Sachlichkeit, Nüchternheit und Offenheit sind die Hauptmerkmale des Berichts. Was zu sagen ist, wird direkt und unmißverständlich geäußert, Kritik, Bemängelungen und Vorwürfe werden offen ausgetragen, Andeutungen, Mutmaßungen und Perfidien sind nicht die Sache Staufferts. Dies nimmt den Leser positiv für den informationsreichen Text ein.Eine öffentliche Bilanz der Tätigkeit Staufferts als Fachmann und Staatsbeamter sollte durch eine didaktische Übermittlung von Grundkenntnissen über das Bauen und die Städte im neuen Griechenland ergänzt werden, aber auch durch eine kritische Beurteilung der sozialen und kulturellen Realität im neuen Griechenland. In Athen bemüht sich Stauffert um die Unbebaubarkeit der Umgebung der wichtigsten antiken Monumente der Stadt, stellt ein Verzeichnis der "usurpierten" Bauplätze auf, projektiert die erste Stadterweiterung, d.h. die Vorstadt Neapolis und schlägt die Anlage von neuen Plätzen in der Altstadt vor– doch seine Pläne verschwinden in den Mühlrädern der Bürokratie. Nach mehr als 160 Jahren ist eine Neuedition des Aufsatzes von Stauffert fällig, der als informationsreiche Primärquelle unser Griechenlandbild bereichert, aber nur spezialisierten Athenforschern bekannt ist. Durch eine ausführliche Kommentierung soll der Versuch unternommen werden, ein genaueres Bild des damaligen Griechenland zu erschließen. Die kommentierte Neuauflage konnte auch mit einer beträchtlichen Zahl von Abbildungen bereichert werden, die nicht in der Erstpublikation enthalten sind. Bei der Auswahl der Abbildungen sind Zeichnungen von Griechenland-Reisenden aus der Entstehungszeit des Berichtes, sowie die Pläne der neuen Städte herangezogen worden.

Anbieter: Dodax
Stand: 06.08.2020
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