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Ciceros Rede für L. Murena
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Ich habe mich früher nicht entschliessen können auch die Rede für Murena, wie sehr sie auch durch ihre rhetorischen Vorzüge zu einer Bearbeitung einlud, in meine Sammlung ausgewählter Reden Ciceros aufzunehmen, weil der schlimme Zustand des überlieferten Textes fast unüberwindliche Schwierigkeiten einer Bearbeitung für die Schule zu bieten schien.Aber inzwischen ist die kritische Behandlung der Rede in ein neues Stadium getreten. Durch die Veröffentlichung des Lagomarsinischen Apparats in der Ausgabe von A. W. Zumpt sind zwar wesentliche Verbesserungen verderbter Stellen nicht zu Tage gekommen, auch überhaupt nur wenige neue Lesarten, aber es lies sich jetzt mit ziemlicher Sicherheit erkennen, welche Umgestaltungen das eine Poggianische Exemplar, auf das alle Abschriften zurückgehen, sei es durch Emendationsversuche italienischer Gelehrten oder durch die Nachlässigkeit und Unwissenheit der Abschreiber im XV. Jahrhundert erfahren hat.Was wir von den Lebensverhältnissen des L. Licinius Murena wissen, beruht fast ausschliesslich auf den Nachrichten, die uns sein Verteidiger Cicero erhalten hat. Das plebejische Geschlecht der Murenae stammte aus Lanuvium und gehörte zur jüngeren Nobilität: sie zählten noch keinen Consularen in ihren Reihen, erst der Ältervater und Grossvater unseres Lucius hatten es zur Prätur gebracht. Der berühmteste des Geschlechts war der Vater, gleichfalls mit dem Vornamen Lucius, der, nachdem er die Prätur verwaltet hatte, als Sulla's Legat mit Auszeichnung in Griechenland und Asien diente und von diesem nach dem Friedensschlüsse mit Mithridates mit dem Commando der in Asien zurückgelassenen Legionen betraut wurde. [...]Dieses Buch ist ein Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1872.

Anbieter: Dodax
Stand: 11.08.2020
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Fußball in der Ukraine
34,90 CHF *
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 55. Kapitel: Fussball-Weltmeisterschaft der ukrainischen Nationalmannschaft, Fussballspieler (Ukraine), Fussballstadion in der Ukraine, Fussballtrainer (Ukraine), Ukrainischer Fussballverein, Oleh Blochin, Oleh Protassow, Fussball-Europameisterschaft 2012, Ukrainische Fussballnationalmannschaft, Schachtar Donezk, Ukrainische Premjer-Liha, Dynamo Kiew, Tschornomorez Odessa, Karpaty Lwiw, Fussball-Europameisterschaft der Frauen 2009/Ukraine, Fussball-Weltmeisterschaft 2006/Ukraine, Arsenal Kiew, Ukrainische Premjer-Liha 2010/11, Walerij Lobanowskyj, Ukrainische Premjer-Liha 2008/09, Ukrainische Premjer-Liha 2009/10, Ukrainische Fussballnationalmannschaft der Frauen, Dnipro Dnipropetrowsk, NSK Olimpijskyj, Todeself, Wolodymyr Ljutyj, Andrei Antanassowitsch Kantschelskis, Metalist Stadium, Wolodymyr Bessonow, Metalist Charkiw, Anatoli Fjodorowitsch Byschowez, Ukrainischer Fussballpokal, Donbass Arena, Anatoliy Demyanenko, Juri Nikolajewitsch Woinow, Dniprostadion, Ukrainischer Fussballer des Jahres, Oleksij Mychajlytschenko, Dmytro Kowalenko, József Szabó, Worskla Poltawa, Igor Iwanowitsch Belanow, Leonid Burjak, Alexej Kurilenko, Ukrainische Futsalnationalmannschaft, Wolyn Luzk, Alexei-Butowski-Worskla-Stadion, Ukrajina, Serhij Dychtjar, RSC Lokomotiv Stadion, Obolon Kiew, Oleh Kusnezow, Metalurh Donezk, Victor Skripnik, Ukrainische Premjer-Liha 2011/12, Wassili Raz, Slawutytsch-Arena, Illitschiwez Mariupol, Wadym Jewtuschenko, Metalurh Saporischschja, Zentralstadion Tschornomorez, Jewhen Schachow, PFK Sewastopol, Hennadij Lytowtschenko, Pawlo Jakowenko, Walerij Sokolenko, Andrij Bal, Tawrija Simferopol, Sorja Luhansk, Krywbas Krywyj Rih, Federazija Futbolu Ukrajiny, Ukrainischer Fussball-Supercup, Lemberg-Stadion, Awanhard-Stadion, Metalurh-Stadion, Wiktor Passulko, Anton Makarenko, Walerij-Lobanowskyj-Stadion, Wolodymyr Muntjan, FK Lwiw, Jewhen Kutscherewskyj, Perscha Liha, Olexander Sawarow, Oleh Luschnyj, PFK Olexandrija, FK Charkiw, Zentralstadion Schachtar, Sergej Korobka, RSK Olimpijskyj, Denis Ljaschko, Legend-Cheksil Chernigov, Daryna Apanaschtschenko, Pawlo Jantschuk, Anatolij Kuzew. Auszug: Oleh Walerijowytsch Protassow (ukr.: ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, engl. Transkription: Oleh Valeriyovych Protasov, auch russisch , Oleg Walerjewitsch Protassow, griech.: ¿¿e¿¿ ¿¿¿t¿s¿f; * 4. Februar 1964 in Dnjepropetrowsk, Ukrainische SSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger sowjetischer, später ukrainischer Fussballspieler und aktueller Fussballtrainer. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in Griechenland besitzt er auch die griechische Staatsangehörigkeit. Zurzeit trainiert er den FK Rostow mit Spielbetrieb in der Premjer-Liga, der höchsten Spielklasse im russischen Fussball. Seine aktive Karriere als Fussballspieler begann Protassow in den 1970ern als Nachwuchsspieler von Dnjepr Dnjepropetrowsk. Im dortigen Nachwuchs wurde er fortan als Stürmer ausgebildet und wurde im Spieljahr 1982 erstmals im Profibereich eingesetzt. In seiner ersten Spielzeit im Profiteam des Vereins kam er dabei in vier Meisterschaftsspielen zum Einsatz und war bereits einmal als Torschütze erfolgreich. Dennoch verbrachte er die restliche Saison vorwiegend im Nachwuchsbereich von Dnjepr Dnjepropetrowsk, wo sein Offensivtalent rasch erkannt und gefördert wurde. In der darauffolgenden Spielzeit kam der gelernte Stürmer bereits vermehrt in der Profimannschaft zum Einsatz, wobei er bei seinen insgesamt 21 Ligaeinsätzen sieben Mal zum Torerfolg kam. Mit der Aufnahme...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.08.2020
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Persephones gestohlene Geschichte
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Exposé Persephones gestohlene GeschichteDie Historie der Frauen in neuer SichtInhaltsbeschreibung: Reihe Sozialgeschichte / Sozialwissenschaften / Religion / GeschichteDie archäologischen Funde in den verschiedenen Steinzeiten zeigen, dass den Ursippen nur eine Matrone vorgestanden haben kann, denn es gibt fast nur Funde weiblicher Muttergottheiten aus den verschiedenen Steinzeiten. Sie werden aber gern als 'Figurinen eines Fruchtbarkeitskults' abgetan, um ihnen den viel umfassenderen religiösen Charakter zu nehmen. Sie zeigen deutlich, dass die erste Gottesvorstellung der Menschheit weiblich gewesen ist. Die sesshaft werdenden Clans und Kleinstämme des späten Neolithikum kannten und übernahmen aus den älteren Steinzeiten das mutterrechtliche Prinzip der Zeugung eines heiligen Kindes ihrer Muttergottheit, das als 'Grundgesetz' der frühen theokratischen Kulturen und auch noch der späteren Grossreiche galt. Daher konnte sich deren Adel von den Göttern ableiten und eine bevorzugte 'heilige' Rolle in der Gesellschaft beanspruchen. Analogien dazu lassen sich noch beim frühen Christentum finden.Zwei grosse Göttinnen-Religionen lassen sich vor dem Christentum nachweisen, eine ältere der Erdmutter und später die der Himmelsgöttin. Alle frühen sesshaft werdenden Kulturen entwickelten sich aus einem segmentären Stadium zu komplexen Theokratien mit einer Göttin an der Spitze des Pantheons, die dem Tempelkult, sowie darüber der Produktion und Verteilung der Güter vorstand. In Rom war das nicht anders, dort stand die Göttin Roma (Rheia-Silvia) der frühen Stadtkultur vor, die römischen Königinnen waren mit ihr vergesellschaftet und nahmen ihre Rolle im sakralen Kult ein. Die Menschen wähnten sie unter dem Herdfeuer als Erscheinungsform der Vesta wie ihre Ahnen, brachten ihr Opfer dar und glaubten, dass die Göttin sie in den Enkeln wiederverkörpern würde. (Der Begriff Enkel bedeutet auch im Germanischen kleiner Ahne.) Die angeblich männlichen Hauptgottheiten Quirinus, Jupiter und Mars waren ursprünglich lediglich Sohn- und Subgottheiten dieser Göttin, die bestimmte Funktionen im Kult und dem gentilen Leben der Stämme zu erfüllen hatten. Die frühen Kurien und Sippen waren matrilinear organisiert, das wurde erst spät anders, als der politische Staat sich allmählich konstituierte und durch das Ansteigen des gesellschaftlichen Reichtums das Bedürfnis entstand, auch das Erbe eines leiblichen Vaters auf seine Kinder zu übertragen, um das Erbgut mehrerer Seiten akkumulieren zu können. Der politische Staat entstand als Instrument gegenüber den gentilen Kurien aus der Notwendigkeit, die starken Gegensätze der Gentilgesellschaft sozial zu zähmen, weil die feudale Gesellschaft der in Kurien und Stämme gespaltenen antiken Kultur aus sich heraus nicht in der Lage war, ohne ständige Bürgerkriege die gesellschaftlich notwendig gewordenen Reformen zu vollziehen. So erklären sich in Rom und Griechenland die Erfindung des Testaments, denn nach der matrilinearen Sippenordnung musste das Erbe eines Mannes stets in seine Muttersippe an seine ersten Verwandten zurückvererbt werden. Die engsten Agnaten in seiner mütterlicher Sippe hatten das alleinige Anrecht darauf. Entgegen der bisherigen wissenschaftlichen Deutung spricht dies aber gerade nicht für einen höheren Rechtsstand des Vaters, sondern nur dafür, dass im älteren Sippensystem der Kurien ein Vater seinen Kindern nicht blutsverwandt war. Sie empfingen Familienerbe und Namen allein durch die mütterliche Sippenlinie. Hinzu kommt, dass nach dem alten Sippenrecht ein 'Vater' nicht mit dem biologischen Vater unserer Kleinfamilie gleichgesetzt werden darf, will man nicht die antike Gentilgesellschaft völlig missverstehen. In einem matrilinearen Clansystem nennen Kinder nämlich den Mutterbruder ihren Vater, der auch ihr Vormund und Erziehungsberechtigter ist.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.08.2020
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Fußball in der Ukraine
18,80 € *
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Quelle: Wikipedia. Seiten: 55. Kapitel: Fußball-Weltmeisterschaft der ukrainischen Nationalmannschaft, Fußballspieler (Ukraine), Fußballstadion in der Ukraine, Fußballtrainer (Ukraine), Ukrainischer Fußballverein, Oleh Blochin, Oleh Protassow, Fußball-Europameisterschaft 2012, Ukrainische Fußballnationalmannschaft, Schachtar Donezk, Ukrainische Premjer-Liha, Dynamo Kiew, Tschornomorez Odessa, Karpaty Lwiw, Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2009/Ukraine, Fußball-Weltmeisterschaft 2006/Ukraine, Arsenal Kiew, Ukrainische Premjer-Liha 2010/11, Walerij Lobanowskyj, Ukrainische Premjer-Liha 2008/09, Ukrainische Premjer-Liha 2009/10, Ukrainische Fußballnationalmannschaft der Frauen, Dnipro Dnipropetrowsk, NSK Olimpijskyj, Todeself, Wolodymyr Ljutyj, Andrei Antanassowitsch Kantschelskis, Metalist Stadium, Wolodymyr Bessonow, Metalist Charkiw, Anatoli Fjodorowitsch Byschowez, Ukrainischer Fußballpokal, Donbass Arena, Anatoliy Demyanenko, Juri Nikolajewitsch Woinow, Dniprostadion, Ukrainischer Fußballer des Jahres, Oleksij Mychajlytschenko, Dmytro Kowalenko, József Szabó, Worskla Poltawa, Igor Iwanowitsch Belanow, Leonid Burjak, Alexej Kurilenko, Ukrainische Futsalnationalmannschaft, Wolyn Luzk, Alexei-Butowski-Worskla-Stadion, Ukrajina, Serhij Dychtjar, RSC Lokomotiv Stadion, Obolon Kiew, Oleh Kusnezow, Metalurh Donezk, Victor Skripnik, Ukrainische Premjer-Liha 2011/12, Wassili Raz, Slawutytsch-Arena, Illitschiwez Mariupol, Wadym Jewtuschenko, Metalurh Saporischschja, Zentralstadion Tschornomorez, Jewhen Schachow, PFK Sewastopol, Hennadij Lytowtschenko, Pawlo Jakowenko, Walerij Sokolenko, Andrij Bal, Tawrija Simferopol, Sorja Luhansk, Krywbas Krywyj Rih, Federazija Futbolu Ukrajiny, Ukrainischer Fußball-Supercup, Lemberg-Stadion, Awanhard-Stadion, Metalurh-Stadion, Wiktor Passulko, Anton Makarenko, Walerij-Lobanowskyj-Stadion, Wolodymyr Muntjan, FK Lwiw, Jewhen Kutscherewskyj, Perscha Liha, Olexander Sawarow, Oleh Luschnyj, PFK Olexandrija, FK Charkiw, Zentralstadion Schachtar, Sergej Korobka, RSK Olimpijskyj, Denis Ljaschko, Legend-Cheksil Chernigov, Daryna Apanaschtschenko, Pawlo Jantschuk, Anatolij Kuzew. Auszug: Oleh Walerijowytsch Protassow (ukr.: ¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿, engl. Transkription: Oleh Valeriyovych Protasov, auch russisch , Oleg Walerjewitsch Protassow, griech.: ¿¿e¿¿ ¿¿¿t¿s¿f; * 4. Februar 1964 in Dnjepropetrowsk, Ukrainische SSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger sowjetischer, später ukrainischer Fußballspieler und aktueller Fußballtrainer. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in Griechenland besitzt er auch die griechische Staatsangehörigkeit. Zurzeit trainiert er den FK Rostow mit Spielbetrieb in der Premjer-Liga, der höchsten Spielklasse im russischen Fußball. Seine aktive Karriere als Fußballspieler begann Protassow in den 1970ern als Nachwuchsspieler von Dnjepr Dnjepropetrowsk. Im dortigen Nachwuchs wurde er fortan als Stürmer ausgebildet und wurde im Spieljahr 1982 erstmals im Profibereich eingesetzt. In seiner ersten Spielzeit im Profiteam des Vereins kam er dabei in vier Meisterschaftsspielen zum Einsatz und war bereits einmal als Torschütze erfolgreich. Dennoch verbrachte er die restliche Saison vorwiegend im Nachwuchsbereich von Dnjepr Dnjepropetrowsk, wo sein Offensivtalent rasch erkannt und gefördert wurde. In der darauffolgenden Spielzeit kam der gelernte Stürmer bereits vermehrt in der Profimannschaft zum Einsatz, wobei er bei seinen insgesamt 21 Ligaeinsätzen sieben Mal zum Torerfolg kam. Mit der Aufnahme...

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.08.2020
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Persephones gestohlene Geschichte
20,60 € *
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Exposé Persephones gestohlene GeschichteDie Historie der Frauen in neuer SichtInhaltsbeschreibung: Reihe Sozialgeschichte / Sozialwissenschaften / Religion / GeschichteDie archäologischen Funde in den verschiedenen Steinzeiten zeigen, dass den Ursippen nur eine Matrone vorgestanden haben kann, denn es gibt fast nur Funde weiblicher Muttergottheiten aus den verschiedenen Steinzeiten. Sie werden aber gern als 'Figurinen eines Fruchtbarkeitskults' abgetan, um ihnen den viel umfassenderen religiösen Charakter zu nehmen. Sie zeigen deutlich, dass die erste Gottesvorstellung der Menschheit weiblich gewesen ist. Die sesshaft werdenden Clans und Kleinstämme des späten Neolithikum kannten und übernahmen aus den älteren Steinzeiten das mutterrechtliche Prinzip der Zeugung eines heiligen Kindes ihrer Muttergottheit, das als 'Grundgesetz' der frühen theokratischen Kulturen und auch noch der späteren Großreiche galt. Daher konnte sich deren Adel von den Göttern ableiten und eine bevorzugte 'heilige' Rolle in der Gesellschaft beanspruchen. Analogien dazu lassen sich noch beim frühen Christentum finden.Zwei große Göttinnen-Religionen lassen sich vor dem Christentum nachweisen, eine ältere der Erdmutter und später die der Himmelsgöttin. Alle frühen sesshaft werdenden Kulturen entwickelten sich aus einem segmentären Stadium zu komplexen Theokratien mit einer Göttin an der Spitze des Pantheons, die dem Tempelkult, sowie darüber der Produktion und Verteilung der Güter vorstand. In Rom war das nicht anders, dort stand die Göttin Roma (Rheia-Silvia) der frühen Stadtkultur vor, die römischen Königinnen waren mit ihr vergesellschaftet und nahmen ihre Rolle im sakralen Kult ein. Die Menschen wähnten sie unter dem Herdfeuer als Erscheinungsform der Vesta wie ihre Ahnen, brachten ihr Opfer dar und glaubten, dass die Göttin sie in den Enkeln wiederverkörpern würde. (Der Begriff Enkel bedeutet auch im Germanischen kleiner Ahne.) Die angeblich männlichen Hauptgottheiten Quirinus, Jupiter und Mars waren ursprünglich lediglich Sohn- und Subgottheiten dieser Göttin, die bestimmte Funktionen im Kult und dem gentilen Leben der Stämme zu erfüllen hatten. Die frühen Kurien und Sippen waren matrilinear organisiert, das wurde erst spät anders, als der politische Staat sich allmählich konstituierte und durch das Ansteigen des gesellschaftlichen Reichtums das Bedürfnis entstand, auch das Erbe eines leiblichen Vaters auf seine Kinder zu übertragen, um das Erbgut mehrerer Seiten akkumulieren zu können. Der politische Staat entstand als Instrument gegenüber den gentilen Kurien aus der Notwendigkeit, die starken Gegensätze der Gentilgesellschaft sozial zu zähmen, weil die feudale Gesellschaft der in Kurien und Stämme gespaltenen antiken Kultur aus sich heraus nicht in der Lage war, ohne ständige Bürgerkriege die gesellschaftlich notwendig gewordenen Reformen zu vollziehen. So erklären sich in Rom und Griechenland die Erfindung des Testaments, denn nach der matrilinearen Sippenordnung musste das Erbe eines Mannes stets in seine Muttersippe an seine ersten Verwandten zurückvererbt werden. Die engsten Agnaten in seiner mütterlicher Sippe hatten das alleinige Anrecht darauf. Entgegen der bisherigen wissenschaftlichen Deutung spricht dies aber gerade nicht für einen höheren Rechtsstand des Vaters, sondern nur dafür, dass im älteren Sippensystem der Kurien ein Vater seinen Kindern nicht blutsverwandt war. Sie empfingen Familienerbe und Namen allein durch die mütterliche Sippenlinie. Hinzu kommt, dass nach dem alten Sippenrecht ein 'Vater' nicht mit dem biologischen Vater unserer Kleinfamilie gleichgesetzt werden darf, will man nicht die antike Gentilgesellschaft völlig missverstehen. In einem matrilinearen Clansystem nennen Kinder nämlich den Mutterbruder ihren Vater, der auch ihr Vormund und Erziehungsberechtigter ist.

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